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Klinker, Glas und Metall.

Klinker, Glas und Metall – mit diesen Baustoffen fügt sich Béla authentisch in seine Umgebung ein und greift die stilistischen Impulse der alten Esslinger Weststadt, dem Zentrum der baden-württembergischen Industrialisierung um 1900, auf. Auf ca. 5.600 Quadratmetern Grundfläche entstehen hier neun Gewerbeeinheiten sowie 132 Wohneinheiten von 21 bis 150 Quadratmetern, die sich auf eine Wohnfläche von 7.858 Quadratmetern verteilen. Das ist dringend gesuchter Wohnraum in angesagtem Design.

Béla besteht aus zwei L-förmigen Baukörpern, die einen begrünten privaten Innenhof mit Laubbäumen umschließen. Ihre Fassaden werden durch kontrastreiche Loch- und Bandelemente betont. Breite Fugen und Fassadenrücksprünge machen die Bebauung insgesamt übersichtlich. Hinzu kommt ein sechsstöckiger Solitär, dessen Außenwand komplett aus Klinkern gestaltet ist. Die öffentliche Aufenthaltsfläche bietet exzellente Möglichkeiten für einen Gastronomiebetrieb mit Außenbestuhlung. Die Geländer der Freisitze, die zum Innenhof liegen, schließen mit Metall und Glas an das industrielle Gestaltungskonzept an. Ebenso sind die Photovoltaikanlagen auf den Dächern und an den Fassaden stilistisch integriert.

Das Energiekonzept verfolgt ehrgeizige Ziele: Die hundertprozentige CO2-Neutralität, 50 Prozent Energieeinsparung gegenüber der Energieeinsparverordnung (ENEV) von 2014 und die Deckung von zum Teil 80 Prozent des Strombedarfs durch hauseigene Solarproduktion. Erreicht wird das vor allem durch einen intelligenten Maßnahmen-Mix, der Béla mit Lok.West, der Neuen Weststadt – und letztendlich mit ganz Esslingen verbindet. Nachhaltige Materialien sowie die ausschließliche Verwendung von kontrollierten und zertifizierten Produkten sorgen für höchste Aufenthaltsqualität und die ausgezeichnete Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).